Die Katharer waren ein alter Stamm, der während des 12. und 13. Jahrhunderts Teile von Westeuropa besiedelten. Sie glaubten, dass es zwei Götter gibt: der gute Gott des Himmels und der böse Gott „diesen Alters“, was so viel bedeutet wie „das Übel dieser Welt“. Natürlich stand dies im Widerspruch zur katholischen Kirche, so dass sich Papst Innocent III im 12. Jahrhundert entschloss, die Katharer zu verfolgen und auszulöschen. Im Jahr 1244 wurde Montsegur, die Heimat der Katharer in Südfrankreich, nach langer Belagerung schliesslich von den Kreuzrittern erobert. Alle Kinder, Frauen und Männer wurden gefoltert und dann am lebendigen Leibe am Fusse der Burg verbrannt. Dieses historische Ereignis war einer der letzten „Kreuzzüge“ der katholischen Kirche gegen die Katharer, die bald darauf ausgelöscht waren.