Ich hatte das Glück, in meinem Leben in einem Job zu arbeiten, den ich sehr mochte – ich war Kostümbildnerin und Requisitenherstellerin in London/Grossbritannien für die letzten 30 Jahre. Ich wurde Anfang der neunziger Jahre an der „Wimbledon School of Art“ zur Kostümbildnerin ausgebildet. Im Anschluss arbeitete ich in diesen Berufen bis zum Jahr 2018. Mein Hauptauftraggeber war die Firma Rainbow in London, die auf die Produktion von menschengrossen Maskottchen spezialisiert, und international auf diesem Markt bekannt ist. Nach meinem Umzug nach Deutschland im Jahr 2018 begann ich, Miniaturen und Dioramen herzustellen. Ich finde, dass der Herstellungsprozess der Miniaturen dem, was ich in meiner Arbeit in England machte, in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich ist.
Ich interessiere mich vor allem für die visuelle dreidimensionale Darstellung von Themen, die eigentlich jeden Menschen mehr oder weniger betreffen; so wie etwa in meinem Dioramakomplex „Narben“. Momentan arbeite ich an einem neuen Modell, welches sich „Sippen“ nennt – ein dreiteiliges Modell, welches bestimmte Themen, die diesem Überbegriff zugeordnet werden können, aufgreift.
So wünsche ich viel Spass mit meinen Miniaturen, die der Fotograf Rolf-D. Hitzbleck so schön in Szene gesetzt hat!